Fördermittelgeber

Mit dieser Webseite wollen wir die wichtigsten Informationen des Forschungsprojekts „WärmeGut“ bereitstellen, welches eine Datenkampagne zur Verbesserung der Datenlage der oberflächennahen Geothermie darstellt.

Das Projekt ist Teil der Erdwärmekampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit dem Ziel, das Potenzial der Geothermie für klimaschonende Wärmeversorgung zu erschließen. Hierfür wurde ein acht Maßnahmen umfassendes Eckpunktepapier veröffentlicht.

Das Projektteam setzt sich aus Verbundpartnern und assoziierten Partnern zusammen. Bei den Verbundpartnern handelt es sich um das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), die Georg-August-Universität Göttingen, die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) als auch die Firma geoENERGIE Konzept GmbH. Bei den assoziierten Partnern handelt es sich überwiegend um die Staatlichen Geologischen Dienste, die für die oberflächennahen Geothermie zuständig sind. Aus diesem Grund sind sie ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg des Projekts.

Projektpartner

LIAG-Institut für Angewandte Geophysik

Das LIAG-Institut für Angewandte Geophysik ist als eine Anstalt öffentlichen Rechts eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Niedersachsen. Seit über 70 Jahren befasst sich das LIAG mit der Exploration, Charakterisierung und Modellierung des geothermischen Untergrunds, seit 2006 betreibt es das etablierte Geothermische Informationssystem GeotIS. mehr »

Georg-August-Universität Göttingen

Die Georg-August Universität Göttingen befindet sich als eine der ältesten Universitäten Deutsch-lands in der Trägerschaft einer Stiftung des öffentlichen Rechts. Das Fachgebiet Angewandte Geo-thermik und Geohydraulik am Geowissenschaftlichen Zentrum erforscht den geologischen Unter-grund praxisnah für die Nutzung dieser natürlich vorkommenden Erdwärme zur Energieversorgung. mehr »

geoENERGIE Konzept GmbH

ERDWÄRME AUS EINER HAND. Wir sind Ihr Partner für Wärme- und Kältelösungen im Bereich Oberflächennahe Geothermie. Gemeinsam führen wir die Wärmewende voran und beschleunigen damit den Übergang zur Klimaneutralität: für einzelne Gewerbe- und Wohn-
gebäude, für grüne Quartiere und bei der Dekarbonisierung von Wärmenetzen. mehr »
Die Marktentwicklung der Oberflächennahen Geothermie in Niedersachsen hat sich in den letzten 5 Jahren erheblich beschleunigt. Mit der Vielzahl der damit verbundenen Projekte ist auch der Bedarf nach Informationen zur Nutzbarkeit des Untergrundes gewachsen.

Geologischer Dienst Niedersachsen

„WärmeGut“ liefert einen essenziellen Baustein zum Ausbau der Wärmeversorgung mittels Geothermie in Deutschland. Grundvoraussetzung ist die einheitliche Bereitstellung von geologischen und geothermischen Daten sowie deren Aufbereitung und Erhebung.
Im Rahmen des Projektes „WärmeGut“ wird vom LUA zusätzlich angestrebt langfristig ein Informationssystem für die Oberflächennahe Geothermie im Saarland aufzubauen. Die darin bereitgestellten Informationen dienen Privatleuten, Planern sowie Genehmigungsbehörden zur Standortbewertung und beschleunigen somit den Ausbau der Oberflächennahen Geothermie im Saarland.“

Geologischer Dienst Saarland

Die oberflächennahe Geothermie ist eine Schlüsseltechnologie für die Wärmewende in Deutschland. Durch das Projekt WärmeGut werden u. a. geothermische Potenziale ermittelt, welche für die Erstellung von kommunalen Wärmeplänen und den Wissenstransfer im Bereich Geothermie notwendig und hilfreich sind. Gerne bringen wir hier unsere Modellansätze und unsere Erfahrungen zur Potenzialermittlung mit ein.

Hochschule Biberach

Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien im Bereich der Geothermie als Beitrag zur Wärmewende. Als assoziierter Partner im Projekt WärmeGut unterstützt der sächsische geologische Dienst die Erleichterung des Zugangs zu geothermischen Informationen und die Erstellung von deutschlandweit einheitlichen Übersichtskarten. Der intensive fachliche Austausch zwischen dem Projektteam und den staatlichen geologischen Diensten wird dabei als essentiell erachtet.

Geologischer Dienst Sachsen

Der Geologische Dienst in Rheinland-Pfalz sieht in dem Projekt „WärmeGut" die Möglichkeit, allen Interessierten bundesweit harmonisierte Informationen zur Verfügung zu stellen. Damit werden z.B. länderübergreifende Projektbearbeitungen für die Gewinnung von Erdwärme vereinfacht. Durch die Verweise auf die jeweiligen Länderportale ist zudem gewährleistet, dass landesspezifische Besonderheiten und Verfahrensweisen eingehalten werden. Dadurch werden Antragstellungen vereinfacht und beschleunigt. Das LGB freut sich auf die kollegiale Zusamenarbeit mit den vielseitig ausgerichteten Partnern in dem Projekt.

Geologischer Dienst Rheinland-Pfalz

In Hamburg bildet die Nutzung der Geothermie eine wichtige Säule der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Gerade im Bereich der oberflächennahen Geothermie muss jeder Ansatz genutzt werden, weitere Nutzer zu erreichen. Hier sehen wir im Projekt WärmeGut eine gute Möglichkeit, Eigentümern und Planern von Geothermieanlagen die benötigten Informationen zur Verfügung zu stellen und die Nutzung zu fördern.

Geologischer Dienst Hamburg

Das HLNUG begrüßt das Projekt, weil es eine bundesweit einheitliche Übersichtsdarstellung der oberflächennahen geothermischen Potenziale mit einer engen Vernetzung mit den Geothermieportalen der SGD zum Ziel hat. Für das Land Hessen eröffnet sich zudem die Möglichkeit, zusätzliche Forschungsarbeiten für die geothermische Landesaufnahme durchzuführen.

Geologischer Dienst Hessen

News

14.06.2024
Um einen Weg für die Erfassung der Oberflächennahen Geothermie in Deutschland zu finden haben sich am 5. Juni im Rahmen des Projekts „WärmeGut“ rund 20 Vertretende aus Theorie und Praxis in Freiberg getroffen.
02.05.2024
Ende April haben sich Vertretende der Staatlichen Geologischen Dienste (SGDs) auf Einladung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik (LIAG) in Göttingen für einen „WärmeGut“-Workshop getroffen. Gemeinsam mit drei weiteren Verbundpartnern wurden der Projektfortschritt der Potenzialkarten für Erdwärmesonden diskutiert.
15.03.2024
Um beim Thema Datenerfassung bei oberflächennaher Geothermie internationale Erfahrungswerte zu nutzen, fand am 27. Februar ein Statistik-Workshop statt. Initiiert vom „WärmeGut“-Projekt kamen Experten aus sechs europäischen Ländern in Offenburg zusammen. Ziel ist auch, in Deutschland ein System zur Erfassung einer Statistik zu entwickeln.
13.03.2024
Fossile Heiztechnologien werden absehbar immer teurer und schaden auch dem Klima. Dagegen stehen umfangreiche Fördermittel von bis zu 70 Prozent für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung oder den Anschluss an ein Fernwärmenetz bereit. Seit Februar 2024 können bei der KfW Anträge für Einfamilienhäuser gestellt werden. Ab Ende April gilt das auch für Mehrfamilienhäuser.
26.02.2024
Wärmewende ohne Geothermie ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht möglich. Doch wenn Kommunen oder Personen mit Hauseigentum an dieser beständigen Wärmequelle aus der Erde interessiert sind; wo erhalten sie Erstinformationen zu den Nutzungspotenzialen und zum Einstieg in die Geothermie? Forschende des LIAG und der Georg-August-Universität Göttingen (UGOE) entwickeln mit ihren Forschungspartnern und den Geologischen Diensten Deutschlands eine bundesweite Lösung: Im frei zugänglichen Geothermischen Informationssystem GeotIS stellen sie mögliche geothermische Ressourcen dar und zeigen mit Überblickkarten nach Ampelsystem auf, wo Erdwärmesonden zum Heizen und Kühlen von Gebäuden eingebaut werden können. Die erste Ampelkarte zu Mecklenburg-Vorpommern wurde nun veröffentlicht, weitere sind für alle Bundesländer bis Ende des Jahres geplant.

Projektstandort

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